Wasserburgentour Münsterland

Treffpunkt war der Flugplatz Schwarze Heide gegen 10:30 Uhr im Restaurant. Hier wurde noch der jeweils persönliche Flüssigkeiten Bedarf gedeckt, denn schon zu so früher Stunde waren es annähernd 30°C. Cola und Cola light waren der Renner, wo wir auch gleich zu einer Wissenserweiterung kommen. Auf meine Frage an die Bedienung, „Wie erkennen Sie, ob im Glas Cola ist oder Cola light ist?“ zeigte mir die Bedienung einen Bierdeckel und bemerkte „Cola light, steht auf dem Deckel“. Sogleich kam aus den eigenen Reihen der sehr hilfreiche Hinweis: „Man, … erkennt man doch am Gewicht, Cola ist schwerer als Cola light“ alle am Tisch lachten. So, … Abfahrt war 11:15 Uhr und der ganze Tross machte sich offen und gemütlich über Hünxe, Schulte-Drevenack, Marienthal sowie Dingden zum Wasserschloss Ringenberg. Hier haben wir uns kurz die Beine vertreten, ein paar Fotos geschossen und ein Rätsel um eine 300 Jahre alte Sonnenuhr gelüftet. Diese geht aktuell ca. 90 Minuten nach und des Rätsels Lösung war: Zeitumstellung, macht 60 Minuten und die restlichen 30 Minuten erklärten sich durch zu schwache Batterien … oder?!?

Wo ist denn überhaupt die Sonnenuhr, und warum geht sie nicht richtig ?

Kurz vor der Weiterfahrt kam von Guido der Hinweis: „Ich stelle die GoPro auf die Straße und alle fahren bitte mittig darüber, wer die GoPro umkippt, der zahlt 5€ in die Kasse“. Auf meine Frage, „Wenn ich die GoPro platt mache, ob ich dann 10€ zahlen müsste“ lächelte Guido … noch. Wie dem auch sei, alle waren instruiert und die tollen Aufnahmen von unserer Abfahrt konnten beginnen. Zwei Teilnehmer fuhren ordnungsgemäß über die GoPro … aber dann … das Unheil, in Form eines Stuttgarter Cabrios, nahm seinen Lauf. Die GoPro wurde dermaßen geplättet, dass der Großteil der GoPro Bestandteil des Straßenbelags wurde. Das Sondereinsatzkommando in Form von Guido prüft aktuell noch, ob überhaupt die Daten der SD-Card gerettet werden können. RIP… liebe GoPro, hast jahrelang gute Dienste geleistet …

…war das heiß

Über Schloss Diersfordt und Haffen fuhren wir dann in ca. 2 Stunden nach Rees, einer ehemaligen Festungsstadt am Rhein. Angekommen, fanden wir uns alle in einem Cafe ein und machten bei Getränken und Essen eine Pause.

Biergarten in Rees

Weiterfahrt war für 15:00 Uhr geplant und die restliche Freizeit konnte jeder nutzen, um z.B. die Altstadt, Festungsmauer oder den Rheindeich zu erkunden. Kurz nach 15:00 Uhr ging es dann am Rhein entlang in Richtung Reeserward, Grietherbusch, Androp, Haldern und Isselburg nach Anholt, zum Wasserschloss. Hier war für uns im Museum eine Führung eingeplant, die auch vom Großteil der Teilnehmer angenommen wurde. Hier lernten wir viele Dinge und Verwandtschaftsverhältnisse über das Adelsgeschlecht zu Salm-Salm, Rembrand und andere Maler, denn in dem Museum ist die größte, historisch gewachsene private Bildersammlung Nordrhein-Westfalens mit über 700 Gemälden. Die gezeigten Räumlichkeiten und Gemälde waren schon sehr imposant.

…der Rest war schon im Korfu und hat die Tische warm gehalten…

Das Abendessen genossen wir im griechischen Restaurant Korfu. Auch hier ging es lustig und gesellig zu. Zum Abschluss des Mahls gab es noch einen OUZO, da nicht jeder das Glück eines/er fahrwilligen Beifahrer/in hat wurde der mittlere Tisch reichlich mit dem Getränk versorgt. Ich gehe davon aus, dass der ein oder andere eine lustige Heimfahrt hatte. Somit ging gegen 19:00 Uhr eine tolle Tour zu Ende. Ich hoffe, ich habe einen kleinen Eindruck vermitteln können, wie schön, lehrreich und unterhaltsam diese Tour war. Die anschließende Heimfahrt erfolge teils in Gruppen, teils individuell. An dieser Stelle möchte ich im Namen aller Teilnehmer ein richtig fettes „Danke schön“ aussprechen an Andrea und Jochen, für top Planung und Durchführung dieser Tour. Ach ja, … natürlich gilt unser Dank auch an die Clubkasse, für die Übernahme der Kosten im Museum (Führung).

Andreas Vollmann

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